Dienstag, 6. April 2010

Lamento - Im Bann Der Feenkönigin

Zauberhaft!
Kaum zu glauben, wie begehrt diese ganzen Fantasy Romane heutzutage sind. Eigentlich waren es ja in letzter Zeit immer die Vampire, die unsere Herzen im Sturm eroberten – oder auch nicht. Nun sind es aber die Feen mit ihrer betörenden Art und ihrem hinterhältigen Wesen. Maggie Stiefvater verzaubert mit zwei absolut sympathischen Charakteren, mit denen man durch Höhen und Tiefen geht und am Ende vor der Qual der Wahl steht. Worauf du dich bei diesem Buch einlässt, erfährst du im folgenden Review.

Eine gefährliche Liebe
Deirdre ist ein gewöhnliches, sechzehnjähriges Mädchen. Jedenfalls denkt sie das, bis eines Tages ein Junge vor ihr steht, der aus ihren Träumen entschlüpft zu sein scheint. Es war der Tag einer Schulaufführung, in der das Mädchen mit ihrer Harfe die Zuschauer bezaubern sollte. Vor solchen Veranstaltungen hatte Deirdre aber immer mit Übelkeit zu kämpfen und es war schon mal ein Wunder, wenn sie sich nicht über eine Toilette beugen musste um alles hinauszulassen, was ihr Körper hergeben konnte. Sie hatte Luke Dillon gar nicht gehört, als er plötzlich hinter ihr stand und ihr das widerspenstige Haar aus dem Gesicht hielt.

Deirdre hatte sich ziemlich schnell in den geheimnisvollen Luke verliebt. Sie konnte ja nicht ahnen, dass sie damit ihr Leben aufs Spielt setzte, wenn sie Zeit mit ihm verbrachte. Luke Dillon hatte den Auftrag erhalten, Deirdre zu töten, doch er konnte es nicht tun. Je länger er mit ihr die Stunden teilte, desto mehr Gefühle brachen in ihm hervor, die er nie zu fühlen gewagt hatte. Dennoch war seine Angst um sie immer noch berechtigt, denn die Königin der Feen wollte Deirdres Tod und Luke, der diese Art von Auftrag über mehr als ein Jahrtausend für sie erledigt hatte, weigerte sich nun. Doch auch sein Leben lag in den Händen der Königin. Um jedoch Deirdre ein wenig Sicherheit zu verschaffen, schenkte er ihr einen Schlüssel aus Eisen, das Feen von ihr abhalten sollte. Immer mehr tauchte Deirdre in die Tiefen von Lukes Geheimnissen ab, die ihr alles andere als behagten. Das Mädchen konnte nicht glauben, dass dieser unglaubliche Junge eigentlich ein kaltblütiger Mörder war. Ihre Großmutter hatte sie vor Feen gewarnt und gab ihr deshalb einen eisernen Ring. Als diese aber bemerkte, dass Luke immer noch an Deirdre klebte, machte sie sich daran eine Mixtur zu mischen, da es ihrer Enkelin nicht so ergehen sollte, wie ihren eigenen Töchtern.
Deirdres Großmutter war auf unerklärlicher Weise gestorben und nun waren ihr bester Freund James und auch Luke spurlos verschwunden. Es konnte unmöglich sein, dass der Mann, den sie liebte, etwas mit dem angeblichen Tod ihres besten Freundes zu tun hatte. Das Mädchen war von Luke in die Welt der Feen eingeweiht geworden und wusste, dass diese Wesen hinter ihr her waren. Da sie Deirdre jedoch nicht töten konnten, nahmen sie sich die Menschen vor, die ihr sehr viel bedeuteten, um ihr so das Leben schwer zu machen. In den Nachrichten wurde berichtet, dass James einen Autounfall hatte und seine Leiche nun gesucht wurde. Sie gaben ihm keine Lebenschance, doch Deirdre wollte sich selbst davon überzeugen. Durch ihre Suche nach ihm verschmolzen ihre Gedanken mit Luke und sie sah, wie er sich auch auf den Weg gemacht hatte, um dem Jungen das Leben zu retten. Immer mehr umhüllte Deirdre die Gefahr der Königin, bis sie plötzlich einen leblosen Körper auf der Schulbühne entdeckte.

James hauchte seine letzten Atemzüge als Deirdre ihn endlich zu Gesicht bekam. Er würde bald sterben und es gab nichts, das sie jetzt noch tun konnte. Während die Feenkönigin und zwei ihrer Gefolgsleute gerade dabei waren das Mädchen endlich zu töten, tauchte plötzlich Luke auf. Deirdre hatte einen Wunsch offen, da sie einem der Feen, die nicht unter den Fittichen der Königin standen, das Leben gerettet hatte. Nun sollte sie dasselbe Geschenk erhalten. Deirdre stand nun vor der Entscheidung, ihrem besten Freund, der immer zu ihr gestanden hatte oder ihrer großen Liebe das Leben zu schenken. Auf den anderen würde der sichere Tod warten.

Cover
Es ist ganz hübsch gestaltet mit einem jungen, rothaarigen Mädchen, während sich Pflanzen an den Seiten ranken. Durch die grüne Schrift kann man das Ganze auch mit Feen in Verbindung bringen.

Fazit
Als ich mir anfangs die Inhaltsangabe dieses Buchs durchgelesen habe, dachte ich nicht, dass es mir gefallen würde. Ich kann mit Feen nicht viel anfangen, jedoch hat mich die gute Kritik dazu veranlasst, selbst mal einen Blick in diesen Roman zu werfen. Ehrlich gesagt habe ich alles andere als so eine Geschichte erwartet, die von der ersten Seite an fesselte und mich nicht mehr loslassen wollte.

Irie Rasta Sistren dankt PAN herzlichst für die Bereitstellung dieses Buchs.

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