Mittwoch, 7. Juli 2010

Die Tribute Von Panem - Gefährliche Liebe

Das Leben in Panem
Schon der erste Teil der Trilogie begeisterte junge und alte Leser so sehr, dass dieses Buch fieberhaft herbeigesehnt wurde. Die tödlichen Spiele sind vorbei, woraus zwei Sieger hervorgekommen sind. Nämlich Peeta und Katniss, die beiden Tribute aus Distrikt 12. Doch das Kapitol konnte diese Aktion nicht gutheißen, da die Leute aus den Distrikten in den beiden Jugendlichen nun Rebellen sahen. Und genau an dieser Stelle beginnt der zweite Band. Zwar muss Katniss sich nicht mehr darum kümmern etwas zu essen zu finden um so ihr Überleben zu gewährleisten, jedoch ist ihr Leben trotzdem in großer Gefahr.

Die Rebellen und das Kapitol
Nachdem Katniss und Peeta die Spiele gewonnen haben, mussten sie sich für einen Siegeszug durch alle Distrikte und dem Kapitol vorbereiten. Sie hatten kaum noch ein Wort miteinander gewechselt und Katniss wusste nur zu gut, wieso. Sie hatte Peeta nach ihrem Sieg gestanden, dass sie nicht wirklich in ihn verliebt war und die ganzen Küsse und Liebkosungen nur zur Unterhaltung der Zuschauer war. Aber genau dieses Verhalten hatte den beiden das Leben gerettet und sie konnten gemeinsam die Arena verlassen in der so viele andere Jugendliche ihr Leben gelassen hatten.

Katniss kannte die üblen Geschichten aus Distrikt 11, in denen die Friedenswächter keine Gnade gegenüber den Bewohnern zeigten. Aber auch wenn diese Leute in ihrem eigenen Distrikt auch nicht unbedingt zimperlich waren, war sie doch froh, dass diese ihnen einiges durchgehen ließen. Eigentlich war es verboten in den Wald außerhalb des Zaunes zu gehen, doch da sich die Bewohner nach Fleisch sehnten und auch die Friedenswächter diesen Genuss nicht missen wollten, ließen sie Katniss und diese, die sich trauten, zum Jagen aus ihrem Distrikt. Meistens wurde das Fleisch dann am Schwarzmarkt verkauft und die Friedenswächter verbündeten sich mit den Bewohnern. Doch diese Zusammenarbeit wurde mit einem mal aufgelöst, als ein neuer Friedenswächter in den Distrikt kam. Katniss und Peeta waren gerade zusammen unterwegs als sie plötzlich eine Veränderung wahrnahmen. Eine Menschenmasse bildete eine fast undurchdringliche Mauer, aber nachdem Katniss es geschafft hat, sich zwischen den Leuten durchzudrängeln, blieb ihr Herz fast stehen. Gale war an einen Pflock angekettet worden, während der oberste Friedenswächter den Rücken ihres Freundes mit Peitschenhieben verunstaltete. Gale kniete in seiner eigenen Blutlache und erst jetzt bemerkte Katniss, dass er Ohnmächtig war. Bevor der nächste Peitschenschlag auf Gales Rücken treffen konnte, rannte sie dazwischen und so bekam sie den diesen Hieb ab. Katniss‘ Gesichtshälfte schwoll augenblicklich zu und das Blut pulsierte schmerzhaft durch die Adern. Wären Peeta und Haymich nicht dazugekommen, hätte Katniss es nicht geschafft Gale zu retten. Schon wieder hatte Peeta ihr aus einer schlimmen Lage geholfen, auch wenn es diesmal um Gale ging. Es war unmöglich ihn nicht als Freund haben zu wollen und als das Kapitol auf die nächsten Spiele aufmerksam machte, wusste Katniss noch nicht, dass auch diesmal Peeta derjenige sein würde der alles daran setzte um ihr das Leben zu retten.

Das Jubel-Jubiläum stand bevor und das bedeutete, dass die Spielemacher diesmal etwas ganz Besonderes vorhatten. Die Sieger der vergangenen Spiele mussten sich diesmal gegeneinander in der Arena bekämpfen und da Katniss der einzige weibliche Tribut war, der je als Sieger für Distrikt 12 hervorgekommen ist, musste sie zurück in die Arena. Als männlicher Tribut kamen nur Haymich und Peeta in Frage, doch als der alte Trunkenbold aufgerufen wurde, meldete sich Peeta freiwillig um dessen Platz einzunehmen. Nun war es entschieden und aus diesen Spielen würde nur noch ein Tribut lebend hinauskommen. Katniss würde alles daran setzen um Peeta diesmal das Leben zu retten. Wenigstens das war sie ihm schuldig.

Cover
Dasselbe Mädchen, das schon das Cover des ersten Bands geschmückt hat, ist hier zu sehen. Diesmal jedoch hinter roten Blättern verborgen, die Gewalt und eine Revolution symbolisieren könnten.

Fazit
Fans dieser Reihe werden im zweiten Teil nicht enttäuscht. Auch wenn man vielleicht seine Bedenken haben könnte, dass in der Arena wieder dieselben Situationen eintreten könnten, kann man diese ruhig in die Ecke schieben. Nichts kann die Spannung in der Geschichte lösen und man möchte sich auch nur noch an dem Buch festklammern, bis das letzte Wort gelesen wurde. Dieser Roman ist spannend, erschütternd und blutrünstig zugleich und zieht jeden in seinen Bann, der auch nur die ersten paar Zeilen gelesen hat. Ich kann es kaum noch erwarten, den letzten Teil zu lesen.

Irie Rasta Sistren dankt Oetinger herzlichst für die Bereitstellung dieses Buchs.

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