Montag, 12. Juli 2010

Alice Im Wunderland

Alice mal ganz anders
Bestimmt kennen viele noch den gleichnamigen Zeichentrickfilm, in dem die kleine blonde Alice in eine Welt voller sprechender Tiere und komischer Leute stolpert. Der Film war ein Hit und wer jetzt denkt, dass in dieser Geschichte derselbe Inhalt lauert, hat sich ganz schön geirrt. Lange muss man auch nicht mehr warten, denn diese DVD gibt es ab 22. Juli 2010 im Handel zu kaufen und dann kann man sich, von der nun fast schon erwachsenen Alice, sein eigenes Urteil bilden.

Der verrückte Hutmacher
Alice hatte als kleines Kind immer einen besonders verrückten Traum in dem sie sich in einer ganz anderen Welt befand. Ihr Vater sagte darauf immer nur, dass sie den Verstand verloren haben musste, doch fügte er auch hinzu, dass genau solche Menschen besonders kreativ waren die besten Einfälle hatten. Nie hätte das Mädchen gedacht, dass sie dem weißen Kaninchen auch als Erwachsene wieder begegnen würde. Mit ihrer Mutter und Schwester waren die drei Frauen bei einem ehemaligen Geschäftspartner ihres Vaters eingeladen, dessen Sohn sich sehr für Alice interessierte. Diese Veranstaltung sollte eigentlich die Verlobungsparty werden, doch Alice hatte kein Interesse daran einen arroganten Mann mit Verdauungsproblemen zu heiraten. Lieber folgte sie blindlings dem weißen Kaninchen und fand sich kurz danach in einem seltsamen Raum wieder. In dem Zimmer befanden sich eine Menge Türen, doch nur zu einer gab es einen Schlüssel. Die anderen waren abgesperrt. Um jedoch durch diese Tür zu kommen, musste Alice von einem Trank trinken, der das Mädchen schrumpfen ließ. Kaum hatte sie die Lösung gefunden, war sie auch schon auf der anderen Seite der Tür. Vor Alice erstreckte sich ein Urwald aus bunten Pilzen, hohem Gras und riesigen Bäumen, während neben ihr das weiße Kaninchen und eine winzige Maus hockten. Das Mädchen dachte, sie würde wieder träumen und so gingen sie zusammen zur blauen Raupe, die nach ihrem Namen fragte. Alice nannte ihn, doch die kleine Maus wiederholte immer wieder dieselben Worte. Nämlich dass diese Alice die Falsche war. Eine Prophezeiung besagte, dass nur die richtige Alice den Drachen der roten Königin besiegen konnte um diese zum Fall zu bringen. Doch das kleine Mädchen, das Alice einmal war, gab es nun nicht mehr und so schwand auch die Hoffnung der Bewohner von Wunderland.

Der verrückte Hutmacher hatte seine Freiheit aufgegeben um Alice vor den Wächtern der roten Königin zu schützen. Er wurde in ihr Königreich gebracht, doch das Mädchen musste ihn einfach retten, auch wenn sie in die Höhle des Löwen musste. Dort angekommen gab sich Alice als Ähm aus und konnte sich nun frei im Schloss bewegen, ohne dass die Königin irgendeinen Verdacht schöpfte. Doch nun galt es nicht mehr nur den verrückten Hutmacher zu befreien, sondern auch in den Besitz des einzigen Schwerts zu kommen, womit man den Drachen töten konnte. Alice hatte sich immer noch nicht entschieden diese Aufgabe zu übernehmen, doch für den Fall, dass es einen anderen gab der es tun wollte, war es nicht schlecht einen Schritt voraus zu sein. Jedoch war es egal, wie stark oder flink dieser Jemand sein würde, er hätte keine Chance gegen den gefürchteten Jabberwocky.

Fazit
Mit Johnny Depp in der Rolle des verrückten Hutmachers denkt man sich, dass dieser Film einfach nur toll sein kann. Das stimmt zum Teil auch, denn es gibt immer wieder lustige Szenen mit ihm, jedoch wirkt Alice meiner Meinung nach viel zu uninteressiert und depressiv. Jeder Charakter hat auf seine eigene Weise seine Extremitäten und das ist auch gut so, denn die Handlung alleine wäre ansonsten zu langatmig. Der Film hat anfangs zwar einen großen Unterhaltungswert, wovon man beim zweiten Mal anschauen jedoch leider nicht mehr sprechen kann.

Irie Rasta Sistren dankt Walt Disney Studios Home Entertainment herzlichst für die Bereitstellung dieser DVD.

© Disney

Kommentare:

  1. Du hast ihn dir 2x angeschaut :O ??
    Einmal anschauen hat mir schon gereicht :|

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  2. Jo, und das reicht für eine Zeit lang jetzt auch ;D

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